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10Apr/090

Kampfkünstler: Suchmaschinenoptimierer

Hier mal sechs Punkte, wieso man Suchmaschinenoptimierer mit Kampfkünstlern vergleichen kann. Aufgeteilt in offensive und defensive Skills. Den wohl oder übel ist auf dauer beides nötig.

Defensive Skills

Training - Wer rastet, der rostet!

Jaaa, alter Spruch aber passend. Ein Kampfkünstler muss ständig trainieren um fit und konkurrenzfähig zu bleiben. Hat er ein großes Defizit "erarbeitet", wird es nicht mehr allzu leicht sich in Toppositionen zu etablieren.

Als SEO sollte man auch up to date bleiben. Besonders wenn Google so viele neue Features wie momentan auf uns hetzt. Einen Markt zu Spät zu sehen und erst irgendwann nachzutrödeln kann Verlust bedeuten.

Da Suchmaschinenoptimierer nicht nur(bzw. nicht mehr) nur auf SERPS achten müssen, wäre es angebracht sich auch für alternative, neue und zielgruppenorientiertere Wege zu interessieren.

Disziplin - Seine Grenzen kennen

Dieser Skill kann jeden treffen. Networken, lesen, testen und massenhaft Projekte sind bei vielen doch Alltag. Hier heißt es wie bei Kampfkünstlern sich zu kennen und etwas auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Burn Out heißt das Modewort.

SEO ist heute wie schon erwähnt nicht mehr das reine Ranking. Entweder man ist ein guter Outsourcer oder ein Allrounder. So oder so bedarf es viel Zeitaufwand und Energie. Ersteres sollte man besser einteilen und die Energiereserven müssen von Zeit zu Zeit auch wieder richtig aufgeladen werden.

Abwarten - Die Tugend der Geduld

Eigentlich könnte dieser Punkt vor der Disziplin kommen. Weder Kampfkünstler noch Suchmaschinenoptimierer wird man von heute auf morgen mit Erfolg. Hier heißt es Geduld beweisen, sich einen guten Zeitplan zurecht zu legen und beständig zu bleiben. Und die Algorithmen für sich arbeiten lassen.

Wie der Mensch nun mal geschaffen ist, wächst er mit der Zeit und der Routine. Und gute Arbeit benötigt nun mal seine Zeit. Wer hier klaren Kopf behält, sich des Zeitraumes bewusst bleibt, hat genug geistigen Freiraum um sich um weitere wichtige Maßnahmen zu kümmern(wie z.B. PPC-Kamagnen für ganz eilige).

Offensive Skills

Status Quo - Wissen sammeln

Wissen ist Macht. Um nicht unnötig Zeit und Energie zu verschwenden, ist es gut viel über seine Konkurrenten und sein Zielgebiet zu wissen. Kaum ein Kampfsportler wird nur seinen eigenen Kampfstil kennen. Umso mehr er über freme Künste in Erfahrung bringen kann, umso gezielter kann er seine Skills darauf abstimmen.

Als Suchmaschinenoptimierer sollte man bevor man blindlinks optimiert eine genaue Analyse des Zielmarktes, der Konkurrenten und den Möglichkeiten durchführen. Es dürfte nämlich recht Kosten und Zeitintensiv sein auf die gleichen Optimierungsmethoden zu setzten wie z.B die Top20. Welche dann zusätzlich auch schon mit massenhaft Trust und Authorität belohnt wurden. Das Sammeln der relevanten Informationen ist eine der höchsten Disziplinen.

Überblick - Als Stratege fungieren

Was würde es unserem mittlerweile top-trainierten, auf sich selbst gut achtenten, disziplinierten und mit Informationen über die Konkurrent bewaffneten Kampfkünstler bringen, ohne Strategie zu kämpfen? Eine Lektion, die ihn für das nächste mal noch mächtiger macht, aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Um die Zeit somit wieder besser zu nützen.

Negative Erfahrungen werden nie ausbleiben(und gehören zweifelsohne zur Entwirklung), aber um motiviert dabei zu bleiben gehören kleine Erfolge in Arbeit auf das große Ganze. Große Ziele gehören strategisch in kleine Teilziele und Aufgaben zerlegt. Wäre z.B. die intensivere Einbindung des Long Tails, SMM und weitere Möglichkeiten um an sein Ziel zu kommen.

Hilfsmittel - Die Wahl der Waffen

Ist der Kämpfer schlecht, helfen ihm die besten Waffen nichts(moderne Waffen zählen hier nicht). Ist er gut ausgebildet und weiß worauf es ankommt, können Hilfsmittel in seiner Hand ihn mächtiger werden lassen. Denoch sollte er sich für die ihm geeignetsten entscheiden. Was würde ihn ein gutes Schwert helfen wenn er ein mit einem lausigen Bogen besser wäre?

SEO-Tools gibt es massenhaft. Bei der Wahl seiner "Waffen" sollte man sich Zeit lassen und eventuell mehrere testen. Denn wie so oft können die eigenen Vorlieben und die damit verbunden Freuden am arbeiten eine große Rolle spielen. Sei es ein Tool das die Daten grafischer schöner darlegt oder Datensätze kombiniert - auf die Kunst des Auswertens der relevanten Informationen kommt es an!