Etwas Aufmerksamkeit

Dienstag, Februar 23rd, 2010 | Fun | 1 Kommentar

Plus + Plus = Minus

Beim Surfen habe ich ein Kurzvideo von einer sehr kreativen “Ansammlung” an Werbeschilder gefunden. Wer schon sein Werbebudget in Werbeschilder investiert, sollte eventuell auch über einen geeigneten Platz nachdenken ; ). Denn wie man bei dem Video merkt, sieht man zwar alles an, aber im endeffekt doch kein Schild wirklich. Es wäre wirklich Schade um das große Potential von Werbeschildern

Einfach und effektiv

Direktmailing und Postkarten ist für viele eine perfekte Kombination. Auch dafür habe ich ein YouTube Video auf Lager. Der Inhalt ist zwar mager, aber demostiert doch schön, dass der simple Gebrauch von einfachen Mitteln wie Postkarten doch sehr kreativ ist. Im Zeitalter der Reizüberflutung kann eine einfache Schrift mehr Aufmerksamkeit erwecken, als das Blinken von 10 Tafeln. ; )

Schultasche im Gebüsch

Und noch ein traumhafter Werbeclip im Stiele Bernd das Brot. Die Vermarktung von Schultaschen ist garantiert nichts leichtes, dennoch glaube ich nicht, dass eine nahezu romantisch im Gebüsch stehende Schultasche, außer zum Lachen, zu etwas animiert. Ich hoffe, dass sich Schultaschenhersteller wie vom Take it easy Schulrucksack kein Beispiel daran nehmen.

Die Puzzle-Größe machts

Als ein weitere Fänger von etwas Aufmerksamkeit kann das Puzzle Live bezeichnet werden. Mit 24 000 Teilen ist es außer eine Monatsbeschäftigung auch ein richtiger Hingucker. Wer Puzzles für Werbung einsetzten möchte, sollte sich doch etwas bei der Stückzahl bremsen und werbetauglichere Bilder und Botschaften vermitteln. Eine passende Alternative könnten Fotopuzzles darstellen.

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Are you Serious? (Beware-Bad Sarcasm)

Montag, Januar 25th, 2010 | Fun | 7 Kommentare

marketing-failure

Lection 1: Waste your hard earned money!

Become a fast internet millionaire, even in the recession.

Get one of the getting rich fast opportunities with guarantee

– What, you don’t trust me? Over 100 000 people have also done this before or are doing this and you really think there´s no space for you? If you don’t want to know my unique secret, thousands over thousands of people would die for it. The time is over I am closing my offering, but I will reopen it a few days later for the guys who are stupid enough to really think, that they missed something.

Get coached by the best of the best

– Are you really hesitant by my offered quality? Look, do you really think, that I offer you so much constructive products of other gurus after getting your email address if I wouldn´t be so unique incomparably the best? There´s no other opportunity, excepting you know that I and my products sucks so much, that I am trying to get some affiliate money of them.

Lection 2: Don’t think – Play the new Simon says!

Time and privacy is so important that we want to get you more.


Play Google says

– Don’t be evil. Really, we are going to save your time and your privacy. If you are really feeling stressed about evaluating more search results after implementing picture, news, video, blog search into the SERPS, you are not highly developed enough. But no problem, after implementing the Twitter real time search you can train by refreshing all minute and absorption the dates. You have not enough time for this? Nobody, go google for the right time management. But don´t worry you can be so silly as you want, we are collecting enough dates about you and your search behaviors, so we know everything about you before you do.

Play Facebook says

– Don’t be uptight. Share your personal and private information with all your friends and the world. Be a big part of it, be a part of a modern developed new generation. Also spend your time on facebook while playing all these great applications, specially made for great people like you. People who are not afraid of getting no job, because they are fools enough to post all their made shit on facebook or don´t care about their reputation. People who love using applications for example to adept their next sexual partners, even if it could be their mom, because she is also in the friend list.

Lection 3: Technology makes your life easier!

It´s just for your best.

Get all opportunities for being connected

– Get a cell. Not even just a cell – it must be a smart phone, or how do you want to manage your Skype, Xing, Facebook, Myspace, Digg, Qype, Icq and Msn contacts? And don’t forget about the advantage for the ability to read your e-mails on the way and receiving the latest tweets for being up to date. Hell no, without this stuff, life wouldn´t be possible any more. Bizarrely I heard some bad souls saying, that this communication stress is harming our souls and that it´s also a reason for the depression as a fashion illness. But don’t worry, even if you got a depression, in the most cases you are not aware about it, so who cares?

Use the useful ways for education

– Television, Computer, Smart Phones and Internet provides you a huge amount of education opportunities. Safe your time and reduce your stress while you deport your children in front of these little helpers to support creating the parental alienation syndrome. Nooo, don´t be silly it´s all helpful and you don’t have to control the program and activities. Isn´t the world full of creepy porns and violence? Let your child grow up with them, than he will be resistant as an adult. (Please, bad sarcasm – really never confront your kid with stuff like this)

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Marktforschung aus Kundensicht – Was ist ein Browser?

Freitag, Juli 10th, 2009 | Marktforschung | Keine Kommentare

Den Bereichen Kundenaquise, Usability, Accessibility, Keywordresearch (uvm…) gehen unter anderem eine wichtige Gemeinsamkeit vorraus. Den Kunden in seiner Welt zu treffen und gezielt anzusprechen.

Nur wer kennt das Leid nicht? Floskeln wie “Versetze dich einfach in den Kunden” oder “Halte es so Benutzerfreundlich wie möglich” sind sehr relativ. Relativ genug um Kunden zum Konkurrenten zu treiben da man nach 10 minuten Suchen noch immer kein Produkt, oder sonstige relevante Information auf der Seite gefunden hat. Um das zu vermeiden sollte man seinen Fokus von Zeit zu Zeit doch auf Marktforschung richten.

Wie vermittle ich Verständnis für Kunden?

Da es vielen Designern, Programmierern, SEO´s und einem selbst oft am Verständis für Kunden mangelt, wären Daten zum Veranschaulichen angebracht. Nur Markforschung kann sehr kostspielig und zeitintensiv sein. Und wie es nun mal ist, trennt man sich von beidem nicht gerne.

Eine außergewöhnliche und nahezu kostenlose Möglichkeit der Marktforschung mit wenig Zeitaufwand wäre: Ein Video zu machen.

Wie effektiv ein “man on the street interview” sein kann, möchte ich euch im folgenden Video zeigen. Jeder Mensch weiß was ein Browser ist! Oder doch nicht?

Das ist definitiv der worst case! 8% der Befragten wussten was ein Browser ist. Mit solchen Veranschaulichungen lässt sich sehr gezielt auf das Kundenverständnis eingehen. Und die oben erwähnten Floskeln werden aussagekräftige, zielorientierte Aussagen.

Fazit

Die Investition von einer Stunde und einer billigen Kamera, die man meistens auch noch von Freunden/Bekannten ausborgen kann, können einem Produkt, einer Site oder zum Beispiel einer Dienstleistung gewinnbringende Kundennähe verschaffen. Wer nach kostengünstiger und effektiver Marktforschung sucht, ist mit dieser Methode bestens beraten.

5 Tipps bei und gegen blockierte Bilder in E-Mails

Montag, Juli 6th, 2009 | E-Mail Marketing | Keine Kommentare

Im Zeitalter des Spams hat so gut wie jedes E-Mail Programm oder Dienst Anti-Spam Filter. So nützlich diese tollen Funktionen auch sind, so störend können diese sein wenn man E-Mail Marketing betreibt.

Im Besonderen nehme ich hier bezug auf das Blockieren der Bilder. Diverse E-Mail Programme/Dienste unterbinden die Bilder als Standard-Einstellung. Um sie zu sehen, muss der Empfänger aktiv den Download der Bilder anfordern. Für mich selbst finde ich es sogar recht praktisch da ich dadurch verhältnismäßig viel Kontrolle darüber habe was wirklich komplett ankommt(Outlook 07). Aber für professionelles E-Mail Marketing sollte man doch dafür sorgen, dass die daraus folgenden negativen Effekte reduziert werden bzw der Filter aufgehoben wird.

Studie der populärsten E-Mail Clients(März 09)

Bei CampaignMonitor wurden im Zuge einer Studie 250 Millionen Öffnungen ausgewertet. Da 6,62% – 16.550.000 E-Mails mit dem Outlook07 geöffnet wurden, der Standardmäßig alle Bilder blockt, sollte man sich dem Thema doch widmen.

E-Mail Client Aufteilung

E-Mail Clients Aufteilung

In der 6 monatigen Laufzeit der Studie unterlagen die Top 5 nur schwachen Fluktationen. Die Studie findert ihr bei Campaignmonitor.com.

Hier nun 5 Tipps damit die E-Mail im “worst case” nicht unbrauchbar, bzw dazu animiert wird die Bilder nicht mehr zu blockieren:

1. Verlinkung und Hinweis auf eine Landingpage

Platziert ganz oben einen problembezogenen Hinweis wie zum Beispiel eine Frage(Warum werden keine Bilder angezeigt? Hier steht der Grund!). Der Hinweis soll zu einer Landingpage führen auf der, der Grund und die Abhilfe erklärt wird. Gebt auch eine kurze Erklärung ab wieso es ungefährlich und besser ist.

2. Ein Hinweis in der Beschreibung des Bildes

Fährt man in der Mail über ein Bild erscheint meist in einer seperaten Box eine Beschreibung. Fehlen nun die Bilder, fungieren diese Beschreibungen in den meisten E-Mail Programmen/Diensten als Platzhalter. Neht ein Bild das eher auffällt(Größe, Position) und fügt eine zusätzliche Beschreibung hinzu(z.B: Dieses Bild wird nicht angezeigt? Dann klicken Sie darauf, um mehr zu erfahren). Verlinkt dieses Bild mit einer Landingpage und den entsprechenden Erklärungen. Siehe Tipp 1.

3. Klarer Inhalt auch ohne Bilder

Da man nie davon ausgehen sollte, dass alle die Bilder sehen, ist es angebracht die Bilder gezielt einzusetzen. Auch ohne Bilder sollte die E-Mail klar und verständlich sein. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und hilft leichter Emotionen, Assoziationen und Bedürfnisse zu schaffen. Doch eine Mail die alle relevanten und erklärenden Inhalte in Bilder packt, ist dann ohne Bilder eher störend und rufschädigend als nützlich.

4. Farben als Hintergrund

Aufbauend auf Tipp 4 kann man statt Bilder und Grafiken, schöne Effekte mit Hintergrundfarben erzielen. Wer seine Bilder gezielt setzt und seine Inhalte dennoch hervorheben möchte, kann dies mit Farben tun. Mit ihnen lassen sich genauso schöne Ergebnisse erzielen und die E-Mail verliert auch bei blockierten Bildern ihr Gesamtbild nicht. Ein weiterer Vorteil der Farben ist, dass sie in den meisten E-Mail Programmen problemlos dargestellt werden.

5. Whitelisting

Fügt der Empfänger Sie als Kontakt oder in der Liste der sicheren Absender hinzu sind sie in seiner Whitelist. Was Ihnen die Prüfung des Spamfilters und das standardmäßige blockieren der Bilder erspart. Am besten eignet sich der Hinweis direkt nach der Anmeldung. (Hinweis:/Eine Bitte: Um sicherzustellen, dass unsere E-Mails ankommen und korrekt Dargestellt werden, bitten wir sie unsere Absender-Adresse in ihr Adressbuch aufzunehmen…) Ihr könnt hier auch wieder mehr Erklären(Spamfilter/Bildblockade) oder für weitere Informationen auf eure Landingpage verweisen. und somit Vertrauen und Überblick verschaffen.

Google I/O 09 – Site review mit Experten und vieles mehr

Freitag, Juni 19th, 2009 | Neues und Infos | Keine Kommentare

Auf Googles Entwicklerkonferenz Google I/O 2009 am 27.05.09-28.05.09 in San Francisco hat der Suchmaschinenriese eine Menge an neuen und verbesserten Entwicklungen präsentiert. Für alle die nicht dabei waren, gibt es die Videos dieser Konferenz gesammelt auf der Google I/O Session Site.

Es dürfte so gut wie für jeden etwas Interessantes dabei sein da es wirklich einen sehr großen Radius abdeckte. Von vielen sehr brauchbaren APIs bis zu Diskussionen und Ankündigungen. Aber auf die ganzen tollen Spieleren möchte und werde ich hier garnicht eingehen.

Matt Cutts Süss-Sauer

Knapp 1 Woche bevor Matt Cutts vielen den Tag mit seiner PageRank Sculpting funktioniert nicht mehr Meldung versaut hat, hat er auf der Entwicklerkonferenz gezeigt wie man seine Seite aufbereiten sollte.

Auch wenn Propaganda Matt nicht immer alles so richtig beantwortet wie wir es gerne hätten, lassen sich in diesem Sessionvideo doch einige interessante Informationen filtern.

Aber genug der langen Worte. Seht und übersetzt selbst ; ) :

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Kontaktfreudiger SEO Betrüger

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Fun | Keine Kommentare

Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen und möchte es euch auf keinen Fall vorenthalten. Es ist immer wieder erstaunlich mit welchen Mitteln versucht wird sein Ranking zu steigern, auch von Agenturen. Die einen shoppen gerne in Russland die anderen schreiben gerne betrügerische E-Mails mit den eigenen Kontaktdaten; ).  Aber seht euch das Video an:

Wo wir lachen werden ihm sicher einige diesen Gefallen tun und wirklich die URL ändern. Solltet ihr solchen Schreiben nachkommen wollen, prüft diese skurrilen Anfragen und Wünsche. Und keine falsche Scheu die Betrugsversuche an einen Anwalt weiter zu leiten.

Bing – Whitepaper

Samstag, Juni 6th, 2009 | Neues und Infos | 1 Kommentar

Wie man nur unschwer nicht mitbekommen konnte hat Microsoft eine “neue” Suchmaschine, oder wie sie es vermarkten, eine  “Entscheidungsmaschine”(decision machine) gestartet. Bing ging am 1. Juni, 2 Tage früher als erwartet, online.

Eintägiger Vormarsch

Am 4.Juni hatte Bing in der USA einen Marktanteil von 15.64% und somit Yahoo! mit einem Anteil von 10.32% überholt (Quelle: StatCounter). Heißt ja noch lange nichts, neues wird gerne getestet. Google blieb nach wie vor unangetastet.

Was mir wirklich an Bing gefällt ist der leichte Wechsel auf SERPs in anderen Ländern. Die Möglichkeit einen erweiterten Auszug von den Seiten zu bekommen, die in den SERPs gelistet sind, kann auch Zeit und Nervensparen ; ). Es gibt natürlich auch genug Negativfaktoren, aber seht euch das ganze mal selber an.

Fehlende Daten und offizielle Informationen

Was auf jedenfall sehr Interessant zu sehen sein wird, ist der spätere eingebendelte Marktanteil von Bing nach der Werbeinitiative mit einem Budged von bis zu 100 Millionen Dollar. Und Googles Konter.

Für alle die etwas mehr über Bing lesen möchten steht ein Whitepaper in Englisch zur Verfügung welcher mir heute “gezwitschert” wurde ; ).  Enhalten sind ein paar Basisinformationen und kurze “Tipps”, wie die üblichen SEO Maßnahmen wie für Google und Yahoo! zu halten, da es für Bing auch gilt(Uniquer Titel, -Beschreibung, -Content). Der Bot heißt nach wie vor MSNBot, da Bing quasi ein Upgrade ist. Aber lest selbst.

Bing hat Potential, ob es auch richtig genutzt und vermarketet wird, bei den Benutzern ankommt oder Google es im Keim erstickt wird sich zeigen. Nur sollte man nicht unterschätzen dass diese Suchmaschine der neue Standard im Internet Explorer 6 ist und auch im Internet Explorer 8 sicher werden wird.

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PageRank Sculpting mit nofollow am Ende?

Freitag, Juni 5th, 2009 | OnPage | 1 Kommentar

Matt Cutts hat auf der SMX Advanced in Seattle wieder für “weltweiten SEO Wirbel” gesorgt. Das Thema wurde bereits von vielen großen und kleinen SEOs aufgegriffen und wird in nächster Zeit sicher diverse Tests und Artikel folgen lassen. Solange nichts exaktes vorliegt, informiert euch über die Fakten, wartet ruhig ab und kalkuliert erst mit späteren Ergebnissen.

Das alte Prinzip von PageRank Sculpting

Nehmt eine x-beliebige einzelne Seite(Page). Auf dieser Page habt ihr 10Dollar Linkjuice zu jeweils 1Dollar pro Link zu verteilen. Das wären 10 Links und jeder Link würde gleich viel übertragen(1$). Wenn jetzt 5 davon dofollow Links sind und die anderen 5 nofollow, bekommen die 5 dofollow Links einen Wert von jeweils 2Dollar pro Link und die nofollow Links gehen leer aus.  Ein recht einfaches Konzept mit dem man Seiten mehr oder weniger Linkjuice übertragen kann/konnte.

Die Auswirkung auf PageRank Sculpting mit der Änderung von nofollow

Mit der Änderung des Algorithmus würde die Linkjuice Weitergabe durch nofollow anders berechnet werden. Wir haben hier wieder den selben Ausgangspunkt. Eine Page mit 10Dollar Linkjuice zu jeweils Einen Dollar pro Link. Auch hier statten wir 5 Links mit dem nofollow Tag aus und lassen die übrigen 5 dofollow. Nun sind die 5 dofollow Links jeweils nur mehr 1Dollar wert und die 5Dollar Linkjuice für die nofollow Links gehen verloren. Das würde internes Sculpting mit dem nofollow Tag überflüssig machen. Wer sich das ganze visuell mit einem Graphen ansehen möchte, sollte bei Rand Fishkin von SEOmoz vorbeischauen.

Sind Änderungen jetzt schon ratsam?

Nein! Wie oben erwähnt sollte man sich noch etwas gedulden bevor man hier zu drastischen Maßnahmen greift und alle nofollow Tags entfernt. Dran bleiben und sich jetzt nicht das Leben schwer machen. Außerdem wurden bis jetzt noch keine Aufschreie von drastischen Rankingverschiebungen registriert. Und laut den Auswertungen von Rand´s Linkscape handelt es sich hier doch um ~9.3 Billionen betroffenen Links. Es ist auf jeden Fall keine Kleinigkeit die spurlos an einem Vorbei geht.

Diskutierte Alternativen

Aber wie der Mensch nun mal ist braucht man immer ein Ass im Ärmel um für den Notfall gerüstet zu sein. Wie Fridaynight in einem Post meinte sollte man die Seitenstruktur überdenken und nur mehr wichtigere Verlinkungen tätigen bzw die wichtigen Links nach oben versetzten. Auch Danny Sullivan von Search Engine Land hat sich natürlich diesem Thema angenommen und am Ende seines Beitrages die Möglichkeit mit Javascript, einer Weiterleitung und der robots.txt erklärt.

Fazit

Da Matt Cutts auch dafür bekannt ist, “Wahrheiten aus sehr verdrehten Perspektiven” zu verbreiten, bleibt vorerst nichts anderes übrig als zu warten. Spätere Tests und eventuelle offizielle Statements Seitens Google würden und werden mehr klären. Spätestens wenn bei einem größeren Aufschrei wird man Gewissheit haben ; ).

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Semantische Suchmaschinen – kontextbasierte Recherche

Dienstag, April 14th, 2009 | Research | Keine Kommentare

Eine Welt außerhalb von Google und co.?

“Ich kenne die URL von Google und Yahoo! alles weitere ist unnütz!” Für den Großteil der über Suchmaschinen Suchenden mag diese Aussage zutreffen(auf von Google und co. dominierende Länder bezogen). Für alle jenen die ihre Recherchefähigkeiten wie unser SEO Kampfkünstler verbessern wollen, sollten sich semantische Suchmaschinen genauer ansehen.

Sinn und Zweck

Semantische Suchmaschinen versuchen die Semantik in der Suchfrage zu erfassen, mit dem Versuch spezifischere Ergebnisse zu liefern. Ohne dem Einbinden von persönlichen Rankingfaktoren. Google und co. geben ihre persönliche Meinung dazu und liefern einen Datenbestand mit einem recht großen Radius(eine Suche nach Lied, wird “Mp3″ – “Album” usw miteinbeziehen). Inklusive ihrer eignen Bewertung durch den Page – oder Trustrank(usw.).

Recherchen über große Suchmaschinenanbieter sehr spezifisch zu gestalten, kann sich somit unter Umständen als sehr schwierig und zeitaufwendig erweisen. Nicht das unsere dominierenden Suchmaschinenbetreiber nicht ähnliches anbieten(Googles Bildersuche). Nur möchte man etwas mehr Ergebnisse die nicht unbedingt algorithmisch gut positioniert sind angezeigt bekommen(z.B. spezifischere Dokumentensuche oder die Recherche von keywortbezogene-Artikel bei Digg um Beitrage anzupassen/auszulegen), sieht es nicht mehr so produktiv aus.

Da man es sich doch gerne leicht macht und chronisch unter zeitmangel leidet, können semantische Suchmaschinen abhilfe schaffen. Die Nutzung dieser “kleinen” Helfer könnte den Alltag effizienter, und vor allem nervenschonender bewältigen lassen.

Differenzieren

Wie immer lässt sich auch hier nicht alles verallgemeinern. Hauseigene Suchmaschinen von Social Media Projekten werden natürlich gezieltere und brauchbarere Ergebnisse von ihrer eigenen Seite liefern als Google es kann. Das gibt ihnen eine gewisse Machtstelltung. Und diese Daten können sehr sinnvoll und profitabel genützt werden. Eine Listung findet ihr ab nächste woche unter www.vires.at

Semantische Suchmaschinen, die die selben Daten wie Google und co. liefern(z.B. bei der Dokumentensuche), müssen sich erst einmal beweisen. Denn die selben Listungen ohne jeglichen Vorteil sind weder relevanter noch zeitsparender. Auf gut Deutsch: uninteressant.

Theorie und Praxis (Dokumentensuche)

Erwartungen -

Spezifischere und besser aufbereitete Ergebnisse. Wozu seperate Dienste in anspruch nehmen, die keine Verbesserung bieten?

Es wird auch kaum jemand Erwarten mehr finden zu wollen als im Googles Index vorhanden ist. Da ja nicht einmal vor “nicht zugänglichen Daten” halt gemacht wird (deep web). Nur wäre hier wenig Nutzen, wenn sie gleich und ohne jeglichen Vorteil wiedergegeben werden.

Von Negativbeispielen

Ich wollte das Thema hier auch schon gerne beenden und einfach nur eine Liste mit vielen Links auf euch loshetzen. Nur wie es nun mal ist, sind viele semantische Suchmaschinen leider nicht das, was sie zu sein scheinen. Relevant.

Im Praxistest lieferten mir 3 von 5 exakt die selben Ergebnisse. Eins zu eins (1:1) übernommen aus dem Googleindex. Inklusive der Beschränkung des “filetypes” pro Query. Für alle die das nicht kennen ein Beispiel: Unter der Suchanfrage “Keyword filetype:pdf” liefert Google der Reihe nach die Ergebnisse als .pdf. Welche Datentypen Google in seiner Suche erlaubt, könnt ihr in diesem offizielen FAQ nachlesen.

zu Vorzeigewerke

Wie immer muss man seine Tools, Artikeln und semantischen Suchmaschinen vor dem dauereinsatz genau unter die Lupe nehmen. In meinem Fall waren 60% nicht brauchbar bzw keine helfende Verbesserung.

Doch 40%(beachtliche Zahl ; ) ) bereiteten die Ergebnisse übersichtlicher und benutzerfreundlicher auf. Die Ergebnisse wurden nach relevanz ohne Einschränkung des Datentypes gelistet. Mit der Option doch nach dem bevorzugten Dokumententyp zu differenzieren. Was in meinen Augen doch als sehr hilfreich und zeitsparend einzustufen ist.

Fazit

Wie immer ist nicht alles “Gold was glänzt”, aber nach ein paar Testsuchergebnissen trent sich schnell “Weizen vom Spreu”. Die Versuche mit der kontextbasierten Recherche lohnen sich auf jeden Fall. Den die damit gewonnene Zeit kann wie immer sehr viel besser investiert werden.

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Kampfkünstler: Suchmaschinenoptimierer

Freitag, April 10th, 2009 | SEO | 2 Kommentare

Hier mal sechs Punkte, wieso man Suchmaschinenoptimierer mit Kampfkünstlern vergleichen kann. Aufgeteilt in offensive und defensive Skills. Den wohl oder übel ist auf dauer beides nötig.

Defensive Skills

Training – Wer rastet, der rostet!

Jaaa, alter Spruch aber passend. Ein Kampfkünstler muss ständig trainieren um fit und konkurrenzfähig zu bleiben. Hat er ein großes Defizit “erarbeitet”, wird es nicht mehr allzu leicht sich in Toppositionen zu etablieren.

Als SEO sollte man auch up to date bleiben. Besonders wenn Google so viele neue Features wie momentan auf uns hetzt. Einen Markt zu Spät zu sehen und erst irgendwann nachzutrödeln kann Verlust bedeuten.

Da Suchmaschinenoptimierer nicht nur(bzw. nicht mehr) nur auf SERPS achten müssen, wäre es angebracht sich auch für alternative, neue und zielgruppenorientiertere Wege zu interessieren.

Disziplin – Seine Grenzen kennen

Dieser Skill kann jeden treffen. Networken, lesen, testen und massenhaft Projekte sind bei vielen doch Alltag. Hier heißt es wie bei Kampfkünstlern sich zu kennen und etwas auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Burn Out heißt das Modewort.

SEO ist heute wie schon erwähnt nicht mehr das reine Ranking. Entweder man ist ein guter Outsourcer oder ein Allrounder. So oder so bedarf es viel Zeitaufwand und Energie. Ersteres sollte man besser einteilen und die Energiereserven müssen von Zeit zu Zeit auch wieder richtig aufgeladen werden.

Abwarten – Die Tugend der Geduld

Eigentlich könnte dieser Punkt vor der Disziplin kommen. Weder Kampfkünstler noch Suchmaschinenoptimierer wird man von heute auf morgen mit Erfolg. Hier heißt es Geduld beweisen, sich einen guten Zeitplan zurecht zu legen und beständig zu bleiben. Und die Algorithmen für sich arbeiten lassen.

Wie der Mensch nun mal geschaffen ist, wächst er mit der Zeit und der Routine. Und gute Arbeit benötigt nun mal seine Zeit. Wer hier klaren Kopf behält, sich des Zeitraumes bewusst bleibt, hat genug geistigen Freiraum um sich um weitere wichtige Maßnahmen zu kümmern(wie z.B. PPC-Kamagnen für ganz eilige).

Offensive Skills

Status Quo – Wissen sammeln

Wissen ist Macht. Um nicht unnötig Zeit und Energie zu verschwenden, ist es gut viel über seine Konkurrenten und sein Zielgebiet zu wissen. Kaum ein Kampfsportler wird nur seinen eigenen Kampfstil kennen. Umso mehr er über freme Künste in Erfahrung bringen kann, umso gezielter kann er seine Skills darauf abstimmen.

Als Suchmaschinenoptimierer sollte man bevor man blindlinks optimiert eine genaue Analyse des Zielmarktes, der Konkurrenten und den Möglichkeiten durchführen. Es dürfte nämlich recht Kosten und Zeitintensiv sein auf die gleichen Optimierungsmethoden zu setzten wie z.B die Top20. Welche dann zusätzlich auch schon mit massenhaft Trust und Authorität belohnt wurden. Das Sammeln der relevanten Informationen ist eine der höchsten Disziplinen.

Überblick – Als Stratege fungieren

Was würde es unserem mittlerweile top-trainierten, auf sich selbst gut achtenten, disziplinierten und mit Informationen über die Konkurrent bewaffneten Kampfkünstler bringen, ohne Strategie zu kämpfen? Eine Lektion, die ihn für das nächste mal noch mächtiger macht, aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Um die Zeit somit wieder besser zu nützen.

Negative Erfahrungen werden nie ausbleiben(und gehören zweifelsohne zur Entwirklung), aber um motiviert dabei zu bleiben gehören kleine Erfolge in Arbeit auf das große Ganze. Große Ziele gehören strategisch in kleine Teilziele und Aufgaben zerlegt. Wäre z.B. die intensivere Einbindung des Long Tails, SMM und weitere Möglichkeiten um an sein Ziel zu kommen.

Hilfsmittel – Die Wahl der Waffen

Ist der Kämpfer schlecht, helfen ihm die besten Waffen nichts(moderne Waffen zählen hier nicht). Ist er gut ausgebildet und weiß worauf es ankommt, können Hilfsmittel in seiner Hand ihn mächtiger werden lassen. Denoch sollte er sich für die ihm geeignetsten entscheiden. Was würde ihn ein gutes Schwert helfen wenn er ein mit einem lausigen Bogen besser wäre?

SEO-Tools gibt es massenhaft. Bei der Wahl seiner “Waffen” sollte man sich Zeit lassen und eventuell mehrere testen. Denn wie so oft können die eigenen Vorlieben und die damit verbunden Freuden am arbeiten eine große Rolle spielen. Sei es ein Tool das die Daten grafischer schöner darlegt oder Datensätze kombiniert – auf die Kunst des Auswertens der relevanten Informationen kommt es an!

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